Sturmflut
Sonntag, 16. Oktober 2016
Heute kein Selfie.
Seit dem Sommer 2015 bin ich bei Twitter angemeldet und zwitschere seitdem regelmäßig meinen Senf in die Welt. Zu Facebook konnte ich mich nie durchringen, aber irgendwann fing der Gatte an zu twittern, und darüber hinaus waren es vor allem die Zusammenfassungen auf diversen Blogs, versehen mit Titeln wie "Tweets der Woche", die mich animierten, das 140-Zeichen-Ding auch mal auszuprobieren. Es gefällt mir und hat sich inzwischen zu einer Art Chat-Neuigkeiten-Kontakte-Apparat ausgewachsen, der mich im täglichen Leben begleitet. Und mit ihm viele Menschen hinter Avataren und Accounts, die liebenswert, spannend, nachdenklich, interessant sind. (Zudem ist das Gezwitschere möglicherweise auch ein Grund für seltener werdende Blogeinträge hier, wobei ich das Gefühl habe, das ändert sich gerade wieder. Denn 140 Zeichen reichen eben doch manches Mal nicht aus, um Gedanken auszubreiten. Allenfalls, um sie anzureißen.)

Twitter ist aber neben diesem Blog momentan das einzige "Social Media"-Werkzeug, das ich nutze. Ich gehöre nicht zu den Menschen, die auch noch einen Instagram- oder Tumblr-, Flickr- oder Google+-Account haben, via Swarm-App Aufenthaltsorte in die Welt blasen oder bei Facebook ihr Innerstes nach außen kehren. Innerstes. Nun ja. Mich treibt momentan sehr um, was besagte "soziale" Medien aus oder mit ihren Nutzern machen oder eben umgekehrt die Nutzer mit ihnen.

Ich stellte neulich mal wieder fest, dass ich unfähig bin, mit dem Handy ein Selfie von mir zu machen. Mit "unfähig" meine ich, ich bin dazu tatsächlich nicht in der Lage. Meine Hand ist zu ungeschickt, um es hinzubekommen, die Kamera im richtigen Blickwinkel auf mich zu richten und dann auch noch den Auslöser zu drücken. Vom Resultat rede ich mal gar nicht, ich bin offensichtlich nicht selfiegen. Dann staune ich über Memes und Strömungen, die mit Selfies mehr oder weniger direkt im Zusammenhang stehen. Die sogenannten Hot Dog Legs beispielsweise, die entstehen, wenn man am Strand liegend fotografiert und die eigenen Beine noch mit im Bild sind. Sie sehen dabei heißen Würstchen bisweilen recht ähnlich, was ein findiger Koch für eine Marketing-Kampagne zu nutzen wusste. Das aber nur am Rande. Oder die Ratschläge im Netz, wie man es schafft, sich möglichst vorteilhaft mit der Handykamera selbst aufzunehmen. Duck face. Fish gape. Von wo es nicht mehr weit ist zu thigh gap und bikini bridge.

Hinter diesen Phänomenen steht eine für mich befremdliche Art der Selbstbespiegelung. Die Betreiberin eines Modeblogs sagte neulich in einem Fernsehinterview, angesprochen auf die fragwürdigen Körperideale, die in sogenannten Mode- und Beautyblogs vermittelt würden, sie ginge davon aus, dass die Konsumenten verantwortungsvoll mit den Inhalten umgingen. Letztlich sei aber das Gezeigte nun einmal das, was die Menschen sehen wollten. Bloggen, Twittern und Selfies posten fungiert also gewissermaßen als eine neue Form der Nachbarschaftskontrolle. Das Publikum legt fest, was erstrebenswert ist und daher als normal eingestuft werden sollte, und daran richten sich dann die Selbstdarsteller aus. Meistens ist jeder zu unterschiedlichen oder gleichen Zeiten beides - Bewerteter und Bewerter, Darsteller und Rezipient.

Man könnte sagen, so sei das halt im "Neuland" Internet, oberflächlich und schnelllebig. Und was gehen mich Mode- und Beautyblogs an? Ist eh nicht mein Gebiet. Und schließlich geht es ja um das Generieren von Klickzahlen, Followern, Freunden. (Als sei dies tatsächlich eine gute Begründung oder gar Entschuldigung für alles...) Oftmals wird die rein virtuelle Natur des Netzes angeführt als Grund für diese Oberflächlichkeit. Sie verhindere den wirklichen Kontakt zwischen Menschen im Gegensatz zum "real life" (RL) und biete eine Bühne, hinter der nicht viel, bisweilen sogar gar nichts Wahrhaftiges stünde.

Letztlich hat sich aber eventuell nur die Reichweite verändert. Früher achteten Nachbarn, Bekannte und Familie darauf, ob alle Stiefmütterchen im Beet gerade standen, tratschten miteinander, sanktionierten von der Norm abweichendes Verhalten, legten Maßstäbe darüber fest, was sich gehörte und was nicht und beobachteten, wer sonntags ordnungsgemäß im Gottesdienst erschien. Vielleicht war der Themenkreis kleiner, weniger Leute wussten voneinander. Aber sehr wohl legte "man" fest, worüber gesprochen wurde und worüber nicht, wie "man" auszusehen, sich zu geben hatte, mit wem Kontakt erwünscht oder nicht erwünscht war. Eventuell ließen sich Lackschichten etwas leichter durchdringen als heute, aber das in andere Formen gegossene virtuelle Leben ist sicherlich nicht weniger real.

Mir ist aufgefallen, dass es Menschen gibt, die sich als Kunstfiguren bezeichnen, deren wirkliche Identität nach eigener Aussage von der virtuellen abweicht. Sei es, dass eine Bloggerin mit ihren sexuellen Experimenten prahlt und sich - darauf kritisch angesprochen - darauf zurückzieht, nicht alles Geschriebene sei tatsächlich so geschehen. Sei es, dass ein Podcaster am Mikrofon den rülpsenden Unhold mit lokalkoloriertem Dialekt gibt und sich im Gespräch herausstellt, dass er ganz anders gestrickt ist. Diese Art Rollenspiel hat sicher für die Spielenden einen Sinn, sonst würden sie ihre Rollen nicht spielen. Mich selbst ödet derartiges Verhalten eher an. Es ist für mich vergleichbar mit dem Auftreten des Kollegen, der permanent auf dicke Hose macht, mit seinem Tempo auf der Autobahn prahlt und Tittenwitze von sich gibt. Ich sehe und höre unglaublich viel, aber nicht den Menschen.

Und das ist es dann letztlich. Natürlich kann man annehmen, dass alle Menschen zu gewissen, wahrscheinlich sogar wechselnden Anteilen aus Selbst und Maske bestehen und es tatsächlich auch eine Notwendigkeit gibt, verschiedene Masken zu verschiedenen Anlässen mit unterschiedlichen Menschen zu tragen. Im positiven Sinne gerinnt dieses Verhalten für mich in dem schlichten Satz: "Ich mag, wer ich mit Dir bin!" Vielleicht trägt jeder gewissermaßen auch ein Stück eines Selbstideals von sich nach außen, das die eigenen dunklen Punkte, die Makel, die schambehafteten, vermeintlich unnützen, schäbigen und unbequemen Aspekte ausblendet. Im Netz ist das einfacher als im "real life", aber möglicherweise nicht unbedingt häufiger.

Eine spannende Frage ist für mich, wie weit Menschen hinter den Bildern, den "Selfies", die sie von sich geben, spürbar sind. Ich stieß vor längerer Zeit einmal auf das Blog The Freckled Fox auf der Suche nach Ideen, was ich mit meinen Haaren anstellen könnte. Eine Weile unterhielt mich das Blättern durch die Seiten der Bloggerin, und dann irgendwann verlor sich das Interesse. Zu perfekt erschien mir die Inszenierung des Lebens mit ihren fünf Kindern, zu brilliant die Fotos ihrer selbst gemachten Einrichtung, zu glatt alles. Sogar die Bilder des Begräbnisses ihres an Krebs verstorbenen Mannes sind schön. Sicht- und fühlbar ist da für mich mehr Image als Person, trotz der Trauer in den Gesichtern. Natürlich sagt ein Image viel darüber aus, wie ein Mensch sich wünscht zu sein. Aber manchmal ist es eben auch ganz profan, manchmal geht es tatsächlich lediglich um Klicks, ein glattes Äußeres, um Makellosigkeit. Oder eben um die Angst, das nicht zu besitzen.

Mich fasziniert Authentizität. Menschen, die sagen können "Heute nicht!" oder "Ich weiß es nicht!" oder "Es geht mir gerade fürchterlich." korrespondieren sehr viel mehr mit dem, was aus meiner Erfahrung Leben ausmacht, als die, die sagen: "Schau her, mein Haus, mein Auto, meine Kinder, mein Garten, mein Kleiderschrank, meine Meinung!" Es entsteht Kongruenz zwischen dem, was jemand über sich sagt, schreibt, von sich zeigt oder nicht zeigt, und dem, was man im direkten Kontakt erleben kann. Menschen werden spürbar, mit ihren Makeln und Unsicherheiten ebenso wie mit ihren Schönheiten und ihrer inneren Blüte. Wer sich das traut, beeindruckt mich wirklich.

Paradoxerweise finde ich auch diese Eigenschaften bei Menschen im Netz. Das ist ein guter Grund für mich, weiter zu bloggen und zu twittern, Blogs und Zwitschereien zu lesen. Woran ich das merke, dass diese authentisch sind und jene nicht? Ich kann das nicht beantworten. Aber ich lasse es gern immer wieder auf Versuche ankommen.

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Montag, 29. August 2016
"Stress hat nur der Leistungsschwache!"
Wenn ich nicht so wäre, wie ich bin, dann wäre es mir ganz egal, ob es unpopulär ist, über das eigene Versagen zu schreiben. Aber ich bin, die ich bin. Es macht mir etwas aus, denn die Erwartungen anderer sind nach wie vor viel bedeutender für mich, als ich eigentlich selber will. Das macht die eigene Schwäche noch viel schwerer erträglich, als sie es sowieso schon ist.

Es ist unpopulär, besagte Schwäche zu thematisieren. Das wird im besten Fall mit befremdeter Distanz beantwortet, mehrheitlich aber als Jammern gedeutet oder als Selbstmitleid, und als solches auch verurteilt. Ich erlebe das besonders im Kollegium, in dem einerseits die Leute angesichts hoher Arbeitsbelastung und 50-Stunden-Woche umfallen wie die Fliegen, andererseits aber ständig Sprüche fallen wie "Stress hat nur der Leistungsschwache!" oder "Ach, der ist so ein depressiver Lappen!". Um zum Punkt zu kommen: Natürlich trifft mich das, denn ich bin mal wieder so weit, ich habe es nicht ausgehalten, nicht mehr länger geschafft, ich gehöre zu eben jenen Leistungsschwachen, die es nicht packen.

Ich bin seit vergangener Woche wieder krank geschrieben. Die Migräneanfälle häuften sich wie näher kommende Bombeneinschläge, bis ich am Ende kaum die Möglichkeit hatte, mich überhaupt so richtig von einem zu erholen, ehe der nächste kam. Migräne, das ist auch so ein Ding. Findet sich auf einer blöden Webseite als Tipp für eine Krankheit, die man dem Arzt und dem Arbeitgeber vorspielen kann, um blau zu machen, ohne dabei erwischt zu werden. Und ich denke nur: "Herzlichen Dank für diesen Bärendienst, ihr Idioten!" Migräne gehört zu den definitiv absolut unschönen, wiederkehrenden Erlebnissen, die mich bereits den größten Teil meines Lebens begleiten. Wenn sich die Augen weigern, zu sehen, der Kopf, zu denken, wenn sich Worte in Luft auflösen, noch ehe der Mund sie formen kann, wenn das Gefühl aus den Fingern weicht und am Ende alles in einen penetranten Schmerz mündet, dann ist das kein Vergnügen und hat schon mal gar nichts mit Urlaub zu tun. Aber wer glaubt einem das? Zumal das Etikett "selbst schuld" schon draufgeklebt wird, kaum dass man das Wort Migräne überhaupt ausgesprochen hat. "Kannste da nicht eine Tablette einwerfen und weiter arbeiten?", fragte unser Betriebsleiter mal. Nein. Kann ich nicht.

Getriggert wird die Migräne bei mir massiv durch Stress, und das macht die Sache nicht leichter. Denn Stress haben ja schließlich nur die Leistungsschwachen. Den macht man sich ja selbst. Also ist wohl auch die Migräne selbst gemacht.

Mein inneres Bewertungssystem ist eine Sache. Dass es mir nicht erlaubt ist, mich hängen zu lassen, aufzugeben, loszulassen, mich zu erholen, etwas nicht zu schaffen - das habe ich verinnerlicht und rufe es mir immer wieder brav ins Bewusstsein. Ich bin ganz die Marionette dieser alten Maßstäbe, die ich immer noch reproduziere, weil ich mich hundsmiserabel fühle, wenn ich es nicht tue. Wie es also auch kommt, hundsmiserabel fühle ich mich auf jeden Fall. Noch mehr Abwertung kommt dann von außen dazu. Bei der Arbeit geht es um Schuldzuweisungen für Fehler, nicht um die Bewältigung von Problemen. Darum, das maximale Arbeitspensum aus den Angestellten herauszuquetschen, nicht darum, sich besser aufzustellen, um für die nächste Auftragsspitze auch gut gerüstet zu sein. Und dann noch die blöden Sprüche dazu. Der Chef findet, wir laufen zu viel durch die Gegend und verschwenden damit Zeit. Findet, wir starren nur auf den weißen Bildschirm.

Ich sitze hier, den Laptop auf dem Schoß, und denke über das eigene Versagen nach. Darüber, warum es mich so schmerzt, dass mir meine Migräne und damit den "guten Grund" fürs Krankgeschriebensein keiner glauben wird. Den Grund, den man ja immer braucht, weil es nicht ausreicht, zu sagen: "Ich kann nicht mehr. Ich schaff's nicht mehr!" Draußen scheint die Sonne, mein Blick ist gerade klar, und die Stimme in meinem Kopf sagt: "Du könntest längst wieder arbeiten." Die Erlaubnis, mich gut um mich selbst zu kümmern, entzieht sie mir sogar noch rückwirkend. Das macht unendlich müde, müde von einer Art, die sich nicht durch Schlaf beheben lässt - und es ist Teil des Problems. Begrenzte Belastbarkeit ist ein Problem, weil sie nicht mehr stattfinden darf. Niemand ist unbegrenzt belastbar. Das weiß mein Kopf. Aber meine Seele, die hat es gefressen, dass es keine Gnade gibt für die, die nicht immer und überall 100 % geben. Diese 100 % nicht zu schaffen, das kommt dem Entzug der Existenzberechtigung gleich. Auch das ist Depression.

Ich versuche, der aufkeimenden Wut in mir eine Chance zu geben. Mir mehr und mehr bewusst zu werden, dass ich mich wehren darf - gegen die Totalverwertung und die Verurteilung, die dem vermeintlichen Versagen anhaftet. Ich war gerade einen Tag raus aus dem Job, da erreichte mich eine WhatsApp meines Kollegen, ob ich nicht noch mal kurz helfen könnte, ... Nein! Nein, ich kann dir nicht helfen, denk selber! Es macht viel weniger Mühe, als du meinst. Ich kann dir nicht helfen, denn ich bin in einem Zustand, in dem es nicht mehr geht. Am Ende der Fahnenstange. Krank heißt nicht im home office!

In der Nacht vor dem Migräneanfall, der mich schließlich zum Arztbesuch mit Krankschreibung veranlasste, träumte ich, ich hätte einen Schlaganfall. Ich lief mit herabhängendem Mundwinkel durch die Gegend, nicht in der Lage, mich vernünftig zu verständigen. Ich sagte immer nur wieder: "Ruft den Notarzt, ruft den Notarzt!", aber niemand wollte glauben, niemand wollte helfen. Währenddessen spürte ich, wie sich mein Bewusstsein immer mehr auflöste und ich immer handlungsunfähiger wurde. Ich glaube, dass dieser Traum zu meinem Beschluss beitrug, die Reißleine zu ziehen.

Die gehässigen Stimmen, die mir Dramatisierung vorwerfen und Übertreibung und Selbstmitleid, sind nicht Resultat, sondern Ursache dieses Problems. Ich streife diese Erkenntnis zum wiederholten Mal und hoffe auf ein Begreifen.

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Sonntag, 10. Juli 2016
Draußen


Fühlen.
(Seine Hand in meiner. Die Riemen des Rucksacks. Meine Fußsohlen beim Laufen. Die Kleidung auf meiner Haut. Haar, das an meinem Hals kitzelt. Den Wind, der streichelt. Schmerz im Knie und den Muskeln. Die Stiche von Bremsen. Schweiß, der über den Rücken läuft. Schotter unter den Füßen. Den eigenen Atem. Wasser auf der Zunge. Den Gummibund der Socken. Die dick gewordenen Finger. Durst. Insekten, die über die Haut krabbeln. Die Höhe der Bäume. Das Rutschen der Sonnenbrille auf dem Nasenrücken.)



Hören.
(Den Bass einer Hummel im Vorbeifliegen. Knirschenden Kies unter unseren Schritten. Wind in den Kornfeldern. Vogelstimmen in der Kathedrale des Waldes, mannigfach. Rascheln im Gebüsch. Grillenzirpen. Einen Traktor beim Wenden von Heu. Knackende Zweige. Grüße Entgegenkommender. Das leise, wehende Rauschen von Rotorblättern. Ein Motorrad auf der Landstraße in der Ferne. Die Kettenschaltung eines Mountainbikes. Brummende Hochspannungsleitungen. Glockengeläut. Eine schimpfende Drossel. Ein irrsinniges Summen in den Wipfeln der blühenden Linden. Das Sirren von Mauerseglern. Zitternde Pappeln. Den Lauftakt einer vorbeiziehenden Joggerin.)



Sehen.
(Abendsonne zwischen Fichten. Sich windende Wege. Teppiche blühender Margariten. Im Wind wogende Felder. Knallrote Kirschen. Trauben violetter Glockenblumen. Eine tote Spitzmaus. Baumreihen wie Perlenketten. Blaue Hügel am Horizont. Patchworkdecken aus Feldern und Wiesen. Den sanften Schwung von Tälern und Höhenrücken. Verwilderte Himbeeren im Gebüsch. Das grüne Glühen von Farn am Fuß der Buchen. Zertretene Schneckenhäuser. Einen Rehbock im Feld. Heiligenbilder. Schwarze Käfer auf dem Weg. Halbverfallene Scheunen. Streuobstwiesen. Bienenstöcke. Schwaden kleiner Fliegen, die uns verfolgen. Einen mumifizierten Frosch. Waldmeister. Alleen.)



Riechen.
(Nadelwald. Die Süße von Lindenblüten. Heu in der Sonne. Moder aus Waldgräben. Insektenabwehrspray. Den Diesel des Forstfahrzeugs. Die Papiertüte mit der Käsebrezel. Schweiß. Frisch geschlagenes Holz.)

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